Die Vokale des Luxemburgischen akustisch (1)

Nicht nur unterscheidet sich das Luxemburgische etwa vom Deutschen hinsichtlich der Anzahl und Typen von Vokalen, sondern insbesondere in der Realisierungsweise einzelner Vokale. Diese teilweise feinen phonetischen Unterschiede lassen sich oft durch die Symbole des internationalen phonetischen Alphabets nur umständlich wiedergeben. Erst durch die Analyse der akustischen Struktur kann die exakte Lage von Vokalen im akustischen Raum bestimmt werden und auf die artikulatorische Dimension projiziert werden.

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Hugo Gernsback on Luxembourg(ish)

In der sehr sehenswerten Ausstellung im Centre National de la Littérature in Mersch zu Leben und Werk des luxemburgisch-stämmigen Hugo Gernsback findet sich auch ein interessantes Dokument aus dem Jahr 1918, in dem Gernsback eine längere, teilweise polemisch gefärbte Beschreibung Luxemburgs liefert  (‚The Case of Luxembourg‘ from The Chicago American, March 7, 1918).

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Destination Luxembourg – Portrait

Eng schéin Emissioun iwwer Lëtzebuerg aus der Vue vun engem franséische Tëleesprogramm. An der Emissioun ‚Détours d’Europe: Destination Luxembourg‘ vum Sender LCP gëtt op eng humorvoll, mee ëmmer kompetent, deelweis och ironesch Manéier d’Land presenteiert. Vu Minutt 25 un gëtt och d’Sproochsituatioun traitéiert, wou och eise Kolleg Fernand Fehlen Ried an Äntwert steet.
http://www.lcpan.fr/Destination-Luxembourg-09569.html

Culturomics – search lots of books

In einem soeben erschienen Artikel in Science* unternimmt ein Autorenkollektiv aus Computerwissenschaftlern (Jean-Baptist Michel, Erez Lieberman Aiden), Mathematikern, Psychologen, Systembiologen und Linguisten (i.e. Steven Pinker) den Versuch, einen neuen Zweig der quantitativen Erforschung von Kultur zu begründen, den sie Culturomics nennen. Ziel ist es, kulturelle Veränderung und Entwicklung über das Vorkommen von Begriffen, Konzepten, Wörtern, wie sie sich in Büchern präsentieren, über die Zeit hinweg zu quantifizieren. Die für solche Untersuchungen notwendige Datenmenge kommt von Google Books. Lassen sich mit dieser Datenmenge auch luxemburgistische Fragestellungen angehen?

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So mer deng Mammesprooch(en?) …

Am méisproochege Kontexter ass et net ëmmer evident, eng eenzeg Sprooch als seng Mammesprooch festzeleeën. Interessant an deem Kontext ass z.B. den Umellungsformulaire von Eldoradio.lu, oder och d’Eurobarometer-Ëmfroen, wou et d’Méiglechkeet, méi ewéi eng Mammesprooch unzeginn. Mee,  geet dat iwwerhaapt?

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Sprachliche Anforderungen in den Stellenanzeigen des ‘Luxemburger Wort’

Auf der Basis einer Stichprobe von 60 Ausgaben der Tageszeitung Luxemburg Wort aus den Jahren 1984 bis 2009 werden die sprachlichen Anforderungen auf dem Luxemburger Arbeitsmarkt und ihre Evolution über die letzten fünfundzwanzig Jahre untersucht. Die Zahl der Anzeigen, die Sprachenkenntnisse voraussetzen oder zumindest als wünschenswert erwähnen, hat in diesem Zeitraum zugenommen. Französisch ist immer noch die Sprache, die am häufigsten gefordert wird, aber die Nachfrage nach Luxemburgisch hat stark zugenommen. In den verschiedenen Wirtschaftssektoren sind die Anforderung recht unterschiedlich.

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Aus welchen Quellen speist sich François Ganglers ‚Lexicon der Luxemburger Umgangssprache‘ (1847)?

François Ganglers (1788-1856) Lexicon der Luxemburger Umgangssprache (LLU) wurde im Rahmen des FNR-Projekts ‚LexicoLux‚ in eine öffentlich zugängliche Online-Datenbank überführt und mit den zwei weiteren luxemburgischen Wörterbüchern vernetzt.

Bei der Arbeit mit diesem Wörterbuch war ich immer wieder überrascht über die Fülle von hauptsächlich französischen und deutschen Zitaten, die Gangler in den Wörterbuchtext einbaute und teilweise auch mit luxemburgischen Übersetzungen versah und es drängt sich die Frage auf, woher Gangler seine Quellen nahm und wie er sie integrierte.

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Noch einmal: Luxemburger Auswanderer und ihre Nachfahren in den USA

Am 5. August 2010 wird in Belgium, Wisconsin unter dem Namen „Roots and Leaves“ ein Museum und Kulturzentrum zur „Bewahrung der Wurzeln (und) Pflege der Blätter“ der luxemburgischen Auswanderer in die USA eingeweiht. Eine Gelegenheit sich mit der Konstruktion der Identität dieser Gemeinschaft auseinanderzusetzen. Dies tue ich in einem heute in der Zeitschrift forum veröffentlichten…

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Reform des Sprachunterrichts: Debatte geht weiter

„Die ungeordnete Sprachensituation an luxemburgischen Schulen ist seit langem Quelle vieler Probleme. Wäre die Alphabetisierung auf Lëtzebuergesch ein Schritt zur Abhilfe?“ Mit dieser Fragestellunng kommt die Wochenzeitschrift WOXX in ihrer Ausgabe vom 9. Juli 2010 auf die Kontroverse um die Alphabetiseirung in Luxemburger Sprache zurück und gibt Sabine Ehrhart und Fernand Fehlen das Wort. Den…

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