Luxemburger Auswanderer und ihre Nachfahren in den USA

Die American Community Survey, eine Erhebungen die alljährlich von der US-amerikanischen Volkszählungsbehörde durchgeführt wird, ist eine Datenquelle, die auch Informationen über die heute in den Vereinigten Staaten lebenden Einwanderer aus Luxemburg und deren Nachkommen, soweit diese sich zu ihren Luxemburger Vorfahren bekennen, enthält. Für das Jahr 2007 sagen 46.415 Einwohner der Vereinigten Staaten, dass sie…

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Reform des Sprachunterrichts

In der forum-Nummer von März 2010 habe ich einen Text zur Reform des Sprachenunterrichts veröffentlicht, in dem ich mich u.a. mit den Reaktionen der Kritiker der Reformbestrebungen auseinandersetze. Ich versuche aufzuweisen, dass eine Alphabetisierung in Luxemburger Sprache nicht nur in der Logik des Ausbauprozesses der Luxemburger Sprache ist, sondern auch einige Probleme unserer Schule lösen…

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Alte luxemburgische Sprachproben

Das beginnende 19. Jh. war geprägt von der romantischen Idee, Sprachurtümlichkeit (wieder) zu finden und es entstanden nicht wenige bekannte und weniger bekannte Sammlungen sog. ‚Volkspoesie‘, die neben Textproben auch kurze Beschreibungen der Dialekte enthalten, die ja (irrigerweise) als direkte sprachliche Nachfahren der mittelhochdeutschen Dichter- und Hochsprache gesehen wurden. Mit Franz Joseph Stalders Landessprachen der Schweiz von 1819 liegt ein frühes Werk der Dialektsammlung und -beschreibung für den alemannischen Sprachraum vor.

Für das mittel- und niederdeutschen Gebiet bin ich durch eine Recherche auf Google Books auf eine interessante Quelle luxemburgischer Textproben von 1830 gestoßen, die als sehr frühe gedruckte Belege des Luxemburgischen gelten können:

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weak and strong

Interessantes Zitat gefunden: „The weak are always more likely to be bilingual than the strong.“ (Fishman 1987: 11). Lässt sich dieses Dictum problemlos auf die luxemburgische Situation übertragen? Wenn ja, dann würde die Bourdieu’sche Theorie vom sozialen/sprachlichen Kapital infrage gestellt werden. Dann dann gelte: ‚Hohes linguistisches Kapitel ist der Ausdruck einer gesellschaftlich geschwächten Position.‘ Andererseits…

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