Vu wou kënnt den Houseker?

Déi lëtzebuergesch Dictionnairë liwwere kaum Hiweiser iwwert d’Etymologie vun der Persounebezeechnung Houseker. D’LWB schreift just: Houseker, Housiker (Bock), Echt. Husiger (Bock), Husiger Man (dafür Stadtlux. alt Kibo) M.: 1) «Kinderschreck: Begleiter des hl. Nikolaus» — den H. hëlt dech a séng Hatt, stécht dech a säi Sak, hëlt dech op d’Hechel (Drohung an unartige Kinder); 2) «unwirscher,…

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Kierfecht (November 2011)

Bei Kierfecht handelt es sich um den im Luxemburgischen gängigen Begriff für ‘Friedhof’. Im Luxemburger Wörterbuch erscheint der Ausdruck noch in der älteren Schreibweise als Kiirfecht. Daneben existieren die Varianten Kiirfech sowie lokal Kiirfënt, Kerfech, Käerfecht, Kërfech, Kërwech (vgl. LWB). Die Etymologie von Kierfecht ist nicht zweifelsfrei geklärt. Im LWB wird der Begriff von Kirchberg…

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Stierchen (Oktober 2011)

Mit Stierchen m. bezeichnet man im Luxemburgischen eine Steinbrücke über die Alzette in Luxemburg-Grund. Dieser Name gibt ein etymologisches Rätsel auf, das nicht einfach zu lösen ist. Von den Luxemburgern wird er spontan mit dem homophonen Begriff stadtluxemburgisch Stierchen ‘Sternchen’ in Verbindung gebracht, dem gemeinluxemburgisch Stäerchen entspricht (vgl. WLM). Doch es stellt sich die Frage,…

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Neues zu Engeldingen (September 2011)

Dieser sehr kurze Beitrag versteht sich als Ergänzung zum Artikel „Vergessener Ortsname: Wo liegt Engeldingen?“, der letzten Monat unter dieser Rubrik veröffentlicht wurde. Auf der Internetseite „Exonyme – Vergessene Ortsnamen“ wurde die Diskussion um den Ortsnamen Engeldingen zwischenzeitlich weitergeführt. Dabei kamen u. a. weitere historische Belege zu Tage. Die zwei interessantesten Belege sollen hier herausgegriffen…

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Vergessener Ortsname: Wo liegt Engeldingen? (August 2011)

In Luxemburg gibt es eine Reihe von Familiennamen, die von Ortsnamen abgeleitet sind, wobei Letztere abgekommen sind. Die betreffenden Orte wurden im Laufe der Jahrhunderte entweder umbenannt oder sie verschwanden von der Landkarte aufgrund von Naturkatastrophen und/oder kriegerischer Zerstörungen. Einige der zahlreichen Beispiele für Luxemburger Familiennamen aus verschollenen Ortsnamen sind Campill, Conzemius (← *Konzheim?), Hausemer…

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Exkurs: Der Ausgang -om in weiteren Ortsnamen

Der Ausgang ‑om findet sich auch in anderen Ortsnamen des Moseldepartements, wo er ebenfalls aus mslfrk. -em < -heim stammt: Das Toponym Domenheim, frz. Domnom-lès-Dieuze, ist 1297 als Domenheim überliefert (Nègre, 14001). Das Toponym Monhofen, mslfrk. Munnuewen (Munhuewen, Munnowen), frz. Manom, erscheint 1270 als Monheim (Nègre, 14082). Darüber hinaus zeigt Monhofen wie Kattenhofen den Wechsel…

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Aus der Vorgeschichte von Cattenom (Juli 2011)

Der Begriff Cattenom war in den letzten Monaten besonders häufig in den Medien zu vernehmen. Dabei ging es durchwegs um das Atomkraftwerk, das nach dem gleichnamigen Ort im Moseldepartement, unweit der Grenze zu Luxemburg und Deutschland, benannt ist. Der schriftdeutsche, doch seit 1918 aufgrund der Zugehörigkeit zu Frankreich nicht mehr offizielle Name für den Ort…

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Vun Affen bis op Fouches (Juni 2011)

An du freet si mech dach net allen Eeschtes op Franséisch, ob ech wéisst, wéi Fouches fréier op Lëtzebuergesch geheescht hätt. […] Do bekuckt déi kleng blond Madämmchen, déi sou Enn zwanzeg misst sin, mech verwonnert a mengt, dat misst ech dach bal wëssen, dat wier op Lëtzebuergesch „Affen“, an dat Duerf kéim dach an engem ale lëtzebuergesche Lidd vir. Ze Fouches wéissten se dat.“ (46f.)

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