„Réck mat der Sprooch eraus!“ (LWB s.v. Sprooch)
Sproch vum Mount – die Rubrik des Projekts DoLPh an der Universität Luxemburg
zu luxemburgischen Redewendungen

Es besteht reges Interesse an luxemburgischen Redewendungen. In der Rubrik „Sproch vum Mount“ stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts „DoLPh – Dynamics of Luxembourgish Phraseology“ jeden Monat ein ausgewähltes Beispiel vor und erklären allgemeinverständlich und kurzweilig, was es damit auf sich hat. In jeweils genau 400 Wörtern werden Bedeutungen und Hintergründe der Wendungen erläutert, Vergleiche zu anderen Sprachen angestellt oder sinnverwandte Ausdrücke aus dem Luxemburgischen zugefügt.
Was die Schreibung anbelangt, so sind die Wendungen Originaltexten aus unterschiedlichen Entstehungszeiten der luxemburgischen Literatur entnommen und nicht orthographisch an die reformierte neue Rechtschreibung angepasst. Zahlreiche Belege entstammen historischen luxemburgischen Wörterbüchern, allen voran dem Luxemburger Wörterbuch (LWB), und folgen auch hier der dortigen Schreibweise.
Ane Kleine-Engel, Jutta Schumacher

’t kann een nët op engem Bee stoen (September 2013)

Zu Schreibweise und Auswahl der Belege siehe die allgemeine Anmerkung am Ende des Textes. Wenn man nach festen Wortverbindungen sucht, in denen Beine vorkommen, stößt man auf eine ausgesprochen große Zahl an Kinegrammen, d. h. phraseologischen Wendungen, die nonverbales Verhalten ausdrücken. Die wenigsten davon beziehen sich auf die ältere Bedeutung des Wortes Bein, ‚Knochen’ bzw.…

Faarweg Eegennimm (August 2013)

Zu Schreibweise und Auswahl der Belege siehe die allgemeine Anmerkung am Ende des Textes. Unter den onymischen Phraseologismen – also solchen, die die Funktion von Eigennamen übernehmen – sind Nominalgruppen gebräuchlich, die aus einem adjektivischen Attribut und einem substantivischen Bezugswort bestehen, oft mit voranstehendem bestimmten Artikel. Bei diesen Wortverbindungen kommt es häufig vor, dass das…