A sengem Virtrag nächsten Dënschdeg schwätzt de Christoph Purschke doriwwer, wéi däitsch Spriecher hir ënnerschiddlech Regionalsproochen ëmpfannen a beurteelen. Dobäi geet hien op d’Problematik an, wéi een esou eppes Subjektives ka methodesch ugoen a presentéiert Resultater dozou aus enger Froboustudie.

Eng bësse méi detailléiert Beschreiwung zum Virtrag fannt Dir hei a senger Zesummefaassung, oder Dir kënnt – wéi ëmmer – ganz gären einfach laanschtkommen, nolauschteren a matdiskutéieren (16:00 Auer, MSH 02-45-140).

 

 

 

Einstellungen zu den Regionalsprachen des Deutschen. Ergebnisse aus dem Projekt „regionalsprachen.de (REDE)“

 

Alle Menschen haben Meinungen über Sprache und sprachliche Variation in der Alltagswelt. Beispielsweise beurteilen wir Sprecher auf Basis ihrer regionalen Merkmale als sympathisch oder unsympathisch. Wie aber lassen sich solche Meinungen und Urteile wissenschaftlich messen? Welche theoretischen und methodischen Schwierigkeiten gibt es für diese Art von Untersuchung? Und welche Meinungen haben Sprecher des Deutschen über die Regionalsprachen des Deutschen? Im Vortrag werden diese Fragen am Beispiel einer Studie diskutiert, die im Rahmen des Forschungsprojekts „regionalsprachen.de REDE“ entstanden ist (http://regionalsprache.de).

 

Ausgehend von einer neuen Definition des in den Sozialwissenschaften chronisch problematischen Konzepts Einstellung wird ein neuer methodischer Zugang zur quantitativen Messung von Einstellungen vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse dieser Fragebogenstudie zeigen auf, wie sich die Meinungen der Sprecher in Deutschland über die deutschen Dialekte regional und über die Generationen hinweg verändern. So finden sich zum Beispiel dialektaffine Sprecher vor allem in den südlichen Regionen Deutschlands, wo die Regionalsprachen auch in der Lebenswelt der Sprecher noch eine größere Rolle spielen.

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