Was ist ein Hunnechéimchen? Was hat es mit dem Ausdruck ech géing baarbes bis no Ieweschtklausen auf sich? Das Wuert vum Mount stellt Interessantes aus dem Luxemburger Sprachschatz vor. Mitarbeiter des Forschungslabors für luxemburgische Sprache und Literatur der Universität Luxemburg untersuchen die Bedeutung und Herkunft von ausgewählten luxemburgischen Begriffen und Redewendungen.
Im Luxemburgischen gibt es für den Maikäfer eine Reihe von Synonymen und Spielformen. Dies lehrt uns ein Blick ins LWB. Im Folgenden sollen die etymologisch interessantesten Bezeichnungen herausgegriffen und besprochen werden.
Lo grad beim Mëttegiesse goung rieds vun der Britt – eng Hamebritt, eng Eeërbritt, eng Héngerbritt, eng Britt eben. Wéi esou dack am Lëtzebuergeschen ass d’Wuertgeschicht eng interessant.
E Wuert, datt mir ëmmer schonn elleng wéinst sengem Klank gefalen huet, ass Bratzelen an hei soll elo d’Sproochgeschicht vun dësem Wuert e bësse beliicht ginn.
Diese alte und heute fast ausgestorbene Bezeichnung für den Monat Februar findet Entsprechungen im Mittel- und Rheinfränkischen, im Niederdeutschen des Niederrheins, im Niederländischen und darüber hinaus im Siebenbürgischen.
Der Begriff Haartmount für den Monat Januar ist heute kaum mehr bekannt. Als Hartmonat oder Hartmond war er früher im Deutschen weit verbreitet; und je nach Mundart bezeichnete er nicht immer den Januar, sondern mitunter den November, Dezember oder sogar den Februar (vgl. DWB). Schriftlich überliefert ist das Wort bereits im Althochdeutschen als hertimānōd, und…