Fuerschungscolloque (SS 2011)

Lëtzebuergesch Sprooch- a Literaturwëssenschaft Plang fir d’Summersemester 2011 22.03.2011    16h00    Jeanne E. GLESENER: Le multilinguisme comme défi et qualité distinctive de la littérature au Luxembourg. 05.04.2011    16h00    Fränz BIVER-PETTINGER: Abléck an d’Schaffe vum Aarbechtsgrupp ‚Iwwersetzung vun der Bibel op Lëtzebuergesch‘. 26.04.2011    16h00    Fränz CONRAD : Variation in der luxemburgischen Wortphonologie. 03.05.2011    16h00    Amaru FLORES FLORES:…

Ganzen Artikel

Hugo Gernsback on Luxembourg(ish)

In der sehr sehenswerten Ausstellung im Centre National de la Littérature in Mersch zu Leben und Werk des luxemburgisch-stämmigen Hugo Gernsback findet sich auch ein interessantes Dokument aus dem Jahr 1918, in dem Gernsback eine längere, teilweise polemisch gefärbte Beschreibung Luxemburgs liefert  (‚The Case of Luxembourg‘ from The Chicago American, March 7, 1918).

Ganzen Artikel

Destination Luxembourg – Portrait

Eng schéin Emissioun iwwer Lëtzebuerg aus der Vue vun engem franséische Tëleesprogramm. An der Emissioun ‚Détours d’Europe: Destination Luxembourg‘ vum Sender LCP gëtt op eng humorvoll, mee ëmmer kompetent, deelweis och ironesch Manéier d’Land presenteiert. Vu Minutt 25 un gëtt och d’Sproochsituatioun traitéiert, wou och eise Kolleg Fernand Fehlen Ried an Äntwert steet.
http://www.lcpan.fr/Destination-Luxembourg-09569.html

Culturomics – search lots of books

In einem soeben erschienen Artikel in Science* unternimmt ein Autorenkollektiv aus Computerwissenschaftlern (Jean-Baptist Michel, Erez Lieberman Aiden), Mathematikern, Psychologen, Systembiologen und Linguisten (i.e. Steven Pinker) den Versuch, einen neuen Zweig der quantitativen Erforschung von Kultur zu begründen, den sie Culturomics nennen. Ziel ist es, kulturelle Veränderung und Entwicklung über das Vorkommen von Begriffen, Konzepten, Wörtern, wie sie sich in Büchern präsentieren, über die Zeit hinweg zu quantifizieren. Die für solche Untersuchungen notwendige Datenmenge kommt von Google Books. Lassen sich mit dieser Datenmenge auch luxemburgistische Fragestellungen angehen?

Ganzen Artikel

So mer deng Mammesprooch(en?) …

Am méisproochege Kontexter ass et net ëmmer evident, eng eenzeg Sprooch als seng Mammesprooch festzeleeën. Interessant an deem Kontext ass z.B. den Umellungsformulaire von Eldoradio.lu, oder och d’Eurobarometer-Ëmfroen, wou et d’Méiglechkeet, méi ewéi eng Mammesprooch unzeginn. Mee,  geet dat iwwerhaapt?

Ganzen Artikel

Aus welchen Quellen speist sich François Ganglers ‚Lexicon der Luxemburger Umgangssprache‘ (1847)?

François Ganglers (1788-1856) Lexicon der Luxemburger Umgangssprache (LLU) wurde im Rahmen des FNR-Projekts ‚LexicoLux‚ in eine öffentlich zugängliche Online-Datenbank überführt und mit den zwei weiteren luxemburgischen Wörterbüchern vernetzt.

Bei der Arbeit mit diesem Wörterbuch war ich immer wieder überrascht über die Fülle von hauptsächlich französischen und deutschen Zitaten, die Gangler in den Wörterbuchtext einbaute und teilweise auch mit luxemburgischen Übersetzungen versah und es drängt sich die Frage auf, woher Gangler seine Quellen nahm und wie er sie integrierte.

Ganzen Artikel

Alte luxemburgische Sprachproben

Das beginnende 19. Jh. war geprägt von der romantischen Idee, Sprachurtümlichkeit (wieder) zu finden und es entstanden nicht wenige bekannte und weniger bekannte Sammlungen sog. ‚Volkspoesie‘, die neben Textproben auch kurze Beschreibungen der Dialekte enthalten, die ja (irrigerweise) als direkte sprachliche Nachfahren der mittelhochdeutschen Dichter- und Hochsprache gesehen wurden. Mit Franz Joseph Stalders Landessprachen der Schweiz von 1819 liegt ein frühes Werk der Dialektsammlung und -beschreibung für den alemannischen Sprachraum vor.

Für das mittel- und niederdeutschen Gebiet bin ich durch eine Recherche auf Google Books auf eine interessante Quelle luxemburgischer Textproben von 1830 gestoßen, die als sehr frühe gedruckte Belege des Luxemburgischen gelten können:

Ganzen Artikel