Was ist ein Hunnechéimchen? Was hat es mit dem Ausdruck ech géing baarbes bis no Ieweschtklausen auf sich? Das Wuert vum Mount stellt Interessantes aus dem Luxemburger Sprachschatz vor. Mitarbeiter des Forschungslabors für luxemburgische Sprache und Literatur der Universität Luxemburg untersuchen die Bedeutung und Herkunft von ausgewählten luxemburgischen Begriffen und Redewendungen.
Dieser sehr kurze Beitrag versteht sich als Ergänzung zum Artikel „Vergessener Ortsname: Wo liegt Engeldingen?“, der letzten Monat unter dieser Rubrik veröffentlicht wurde. Auf der Internetseite „Exonyme – Vergessene Ortsnamen“ wurde die Diskussion um den Ortsnamen Engeldingen zwischenzeitlich weitergeführt. Dabei kamen u. a. weitere historische Belege zu Tage. Die zwei interessantesten Belege sollen hier herausgegriffen…
In Luxemburg gibt es eine Reihe von Familiennamen, die von Ortsnamen abgeleitet sind, wobei Letztere abgekommen sind. Die betreffenden Orte wurden im Laufe der Jahrhunderte entweder umbenannt oder sie verschwanden von der Landkarte aufgrund von Naturkatastrophen und/oder kriegerischer Zerstörungen. Einige der zahlreichen Beispiele für Luxemburger Familiennamen aus verschollenen Ortsnamen sind Campill, Conzemius (← *Konzheim?), Hausemer…
Der Ausgang ‑om findet sich auch in anderen Ortsnamen des Moseldepartements, wo er ebenfalls aus mslfrk. -em < -heim stammt: Das Toponym Domenheim, frz. Domnom-lès-Dieuze, ist 1297 als Domenheim überliefert (Nègre, 14001). Das Toponym Monhofen, mslfrk. Munnuewen (Munhuewen, Munnowen), frz. Manom, erscheint 1270 als Monheim (Nègre, 14082). Darüber hinaus zeigt Monhofen wie Kattenhofen den Wechsel…
Der Begriff Cattenom war in den letzten Monaten besonders häufig in den Medien zu vernehmen. Dabei ging es durchwegs um das Atomkraftwerk, das nach dem gleichnamigen Ort im Moseldepartement, unweit der Grenze zu Luxemburg und Deutschland, benannt ist. Der schriftdeutsche, doch seit 1918 aufgrund der Zugehörigkeit zu Frankreich nicht mehr offizielle Name für den Ort…
Am Josy Braun sengem neie Buch E Graf op Madeira gëtt de pensionéierte Polizist Fränz Duren vu senger ‚Madame Pedicure‘, déi vun hanner Arel hier ass, dat Heite gefrot: An du freet si mech dach net allen Eeschtes op Franséisch, ob ech wéisst, wéi Fouches fréier op Lëtzebuergesch geheescht hätt. […] Do bekuckt déi kleng…