Was ist ein Hunnechéimchen? Was hat es mit dem Ausdruck ech géing baarbes bis no Ieweschtklausen auf sich? Das Wuert vum Mount stellt Interessantes aus dem Luxemburger Sprachschatz vor. Mitarbeiter des Forschungslabors für luxemburgische Sprache und Literatur der Universität Luxemburg untersuchen die Bedeutung und Herkunft von ausgewählten luxemburgischen Begriffen und Redewendungen.

Neues zu Engeldingen (September 2011)

Dieser sehr kurze Beitrag versteht sich als Ergänzung zum Artikel „Vergessener Ortsname: Wo liegt Engeldingen?“, der letzten Monat unter dieser Rubrik veröffentlicht wurde. Auf der Internetseite „Exonyme – Vergessene Ortsnamen“ wurde die Diskussion um den Ortsnamen Engeldingen zwischenzeitlich weitergeführt. Dabei kamen u. a. weitere historische Belege zu Tage. Die zwei interessantesten Belege sollen hier herausgegriffen…

Vergessener Ortsname: Wo liegt Engeldingen? (August 2011)

In Luxemburg gibt es eine Reihe von Familiennamen, die von Ortsnamen abgeleitet sind, wobei Letztere abgekommen sind. Die betreffenden Orte wurden im Laufe der Jahrhunderte entweder umbenannt oder sie verschwanden von der Landkarte aufgrund von Naturkatastrophen und/oder kriegerischer Zerstörungen. Einige der zahlreichen Beispiele für Luxemburger Familiennamen aus verschollenen Ortsnamen sind Campill, Conzemius (← *Konzheim?), Hausemer…

Exkurs: Der Ausgang -om in weiteren Ortsnamen

Der Ausgang ‑om findet sich auch in anderen Ortsnamen des Moseldepartements, wo er ebenfalls aus mslfrk. -em < -heim stammt: Das Toponym Domenheim, frz. Domnom-lès-Dieuze, ist 1297 als Domenheim überliefert (Nègre, 14001). Das Toponym Monhofen, mslfrk. Munnuewen (Munhuewen, Munnowen), frz. Manom, erscheint 1270 als Monheim (Nègre, 14082). Darüber hinaus zeigt Monhofen wie Kattenhofen den Wechsel…