„Réck mat der Sprooch eraus!“ (LWB s.v. Sprooch)
Sproch vum Mount – die Rubrik des Projekts DoLPh an der Universität Luxemburg
zu luxemburgischen Redewendungen
Es besteht reges Interesse an luxemburgischen Redewendungen. In der Rubrik „Sproch vum Mount“ stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts „DoLPh – Dynamics of Luxembourgish Phraseology“ jeden Monat ein ausgewähltes Beispiel vor und erklären allgemeinverständlich und kurzweilig, was es damit auf sich hat. In jeweils genau 400 Wörtern werden Bedeutungen und Hintergründe der Wendungen erläutert, Vergleiche zu anderen Sprachen angestellt oder sinnverwandte Ausdrücke aus dem Luxemburgischen zugefügt.
Was die Schreibung anbelangt, so sind die Wendungen Originaltexten aus unterschiedlichen Entstehungszeiten der luxemburgischen Literatur entnommen und nicht orthographisch an die reformierte neue Rechtschreibung angepasst. Zahlreiche Belege entstammen historischen luxemburgischen Wörterbüchern, allen voran dem Luxemburger Wörterbuch (LWB), und folgen auch hier der dortigen Schreibweise.
Ane Kleine-Engel, Jutta Schumacher
Zu Schreibweise und Auswahl der Belege siehe die allgemeine Anmerkung am Ende des Textes. Blasinstrumente sind doch was Schönes, zumal an den Lippen von Musikern, die ihnen wohlklingende Töne und Melodien zu entlocken verstehen. Dazu braucht es allerdings viel Übung, und wer sein Instrument nicht recht beherrscht, macht sich mit nervtötenden Missklängen unbeliebt: deen tut…
Zu Schreibweise und Auswahl der Belege siehe die allgemeine Anmerkung am Ende des Textes. Wenn man wieder einmal so richtig genervt ist und seinem Ärger verbal Ausdruck verleihen möchte, kann man hierfür aus einem ganzen Fundus an phraseologischen Wortverbindungen schöpfen. Eine ganz spezielle grammatische Konstruktion ist dabei in besonders vielen Varianten vertreten: dat geet mer…
Zu Schreibweise und Auswahl der Belege siehe die allgemeine Anmerkung am Ende des Textes. Es gibt wohl kaum eine menschliche Spezies, die mit einer so großen Zahl an abschätzigen Bezeichnungen bedacht wird wie der Dummkopf. Ganz zu schweigen von dem reichen Schatz an Sprichwörtern und Redewendungen über seine unbeschreibliche Dummheit, die einen geradezu fassungslos macht.…
Zu Schreibweise und Auswahl der Belege siehe die allgemeine Anmerkung am Ende des Textes. Mit der Affäre ist das so eine Sache … im wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings handelt es sich dabei kaum mehr um etwas, das „zu tun“ ist, wie es die Etymologie des Wortes vermuten lässt: bereits im Altfranzösischen wurde es aus…
Zu Schreibweise und Auswahl der Belege siehe die allgemeine Anmerkung am Ende des Textes. (Alle mit @ gekennzeichneten Orte sind über einen Klick auf das @-Zeichen mit Google Maps verbunden.) Die Bezeichnung „Schweiz“ für topographisch bewegte Landschaften geht auf eine kulturgeographische Mode der Romantik zurück. Unter den knapp 200 „Schweizen“ weltweit findet man besonders häufig…