Haut virun 120 Joer … Nom Staatsbegriefnis, ee Nationalmonument

Einige Tage nach dem Staatsbegräbnis für den Dichter Michel Lentz am 10. September 1893 erscheint in der Kölner Zeitung ein Nachruf, der in Luxemburg für Empörung sorgen wird. Obwohl es ihn als „geringschätzende Beleidigung gegen uns Luxemburger“ empfindet, druckt das Luxemburger Wort ihn am 6. Oktober unter dem ironischen Titel „Preußenlob auf Michel Lentz“ auszugweise…

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Haut virun 120 Joer … E Staatsbegriefnes

„Am 10. September 1893 sah Luxemburg ein Schauspiel wie es rührender kaum gedacht werden. Vom hohen Turm der Kathedrale wimmerten im trüben Sommernachmittage die Glocken und durch die Strassen der Stadt bewegte sich ein endlos scheinender Zug, dem ein mit Blumenkränzen überladener Todtenwagen folgte. (…) Alle Vereine der Stadt und Umgebung waren vertreten, sogar aus…

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Houfreg op ons Méisproochegkeet

Ënnert dem Titel ‚Multilingual Teens‘ organiséiert d‘Berlitz-Sproocheschoul eng Fotosausstellung um Knuedler. „The 15 young people, whose pictures are displayed, all speak five languages fluently and show visitors to the country how diverse, youthful and promising Luxembourg multilingualism looks today.“ Aus dëse Wieder vum Organisateur schwätzt d’Begeeschterung iwwer d’Méisproochgkeet vun der Lëtzebuerger Gesellschaft. Dir kënnt d’Biller…

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Wie viele Sprachen braucht die Luxemburger Grundschule?

In forum 325 habe ich eine Auseinandersetzung mit dem Konzept der École primaire bilingue luxembourgeoise à double alphabétisation veröffentlicht. Trotz der positiven Aspekte, die das Modell einer deutsch-französischen Grundschule aufweist, stellt es in meinen Augen keinen Ausweg aus der allseits bedauerten Schulmisere dar. Um diese These zu untermauern, habe ich den Entstehungszusammenhang der Initiative für…

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Meinungsverschiedenheit zwischen Staatsrat und Parlament über das Einschreiben der Nationalsprache in die Verfassung

Die Sprachschützer, allen voran Lex Roth, haben sich für das Einschreiben des Luxemburgischen als Nationalsprache in die Verfassung stark gemacht. In der Klack fir eis Sprooch, der monatlich erscheinenden Zeitungssonderseite der Actioun Lëtzebuergesch, hat Lex Roth 48 Mal in einer mit ‘Ceterum censeo…’ betitelten Rubrik hierfür plädiert, ohne die Kammer überzeugen zu können. Lediglich die Formulierung, der Staat solle die Sprache fördern sowie das Aufrücken der Luxemburger Sprache von der letzten Stelle im Gesetz von 1984 an die erste Stelle in der Aufzählung der Sprachen in der Verfassung konnte ihr abgerungen werden. (Der genaue Wortlaut: Art. 41. La loi règle l’emploi des langues luxembourgeoise, française et allemande en matière administrative et judiciaire. L’Etat veille à promouvoir la langue luxembourgeoise.)

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Eine Buchsbesprechung aus dem Jahre 1841

So bescheiden wie die Anfänge der Luxemburger Mundartliteratur sind auch die Anfänge der Buchsbesprechungen im Grossherzogtum. Am 10. März 1841 ist im Journal de la Ville et du Grand-Duché du Luxembourg (im weiteren als Journal bezeichnet) die Besprechung von Koirblumen um Lamperbièreg geplekt zu lesen, ein am Anfang des Jahres erschienener schmaler Gedichtband von Jean-François Gangler, dem zweiten Buch in Luxemburger Mundart nach Antoine Meyer‘s E‘ Schrek ob de‘ Lezeburger Parnassus aus dem Jahre 1829.

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Sprachliche Anforderungen in den Stellenanzeigen des ‘Luxemburger Wort’

Auf der Basis einer Stichprobe von 60 Ausgaben der Tageszeitung Luxemburg Wort aus den Jahren 1984 bis 2009 werden die sprachlichen Anforderungen auf dem Luxemburger Arbeitsmarkt und ihre Evolution über die letzten fünfundzwanzig Jahre untersucht. Die Zahl der Anzeigen, die Sprachenkenntnisse voraussetzen oder zumindest als wünschenswert erwähnen, hat in diesem Zeitraum zugenommen. Französisch ist immer noch die Sprache, die am häufigsten gefordert wird, aber die Nachfrage nach Luxemburgisch hat stark zugenommen. In den verschiedenen Wirtschaftssektoren sind die Anforderung recht unterschiedlich.

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Noch einmal: Luxemburger Auswanderer und ihre Nachfahren in den USA

Am 5. August 2010 wird in Belgium, Wisconsin unter dem Namen „Roots and Leaves“ ein Museum und Kulturzentrum zur „Bewahrung der Wurzeln (und) Pflege der Blätter“ der luxemburgischen Auswanderer in die USA eingeweiht. Eine Gelegenheit sich mit der Konstruktion der Identität dieser Gemeinschaft auseinanderzusetzen. Dies tue ich in einem heute in der Zeitschrift forum veröffentlichten…

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