Was ist ein Hunnechéimchen? Was hat es mit dem Ausdruck ech géing baarbes bis no Ieweschtklausen auf sich? Das Wuert vum Mount stellt Interessantes aus dem Luxemburger Sprachschatz vor. Mitarbeiter des Forschungslabors für luxemburgische Sprache und Literatur der Universität Luxemburg untersuchen die Bedeutung und Herkunft von ausgewählten luxemburgischen Begriffen und Redewendungen.

Exkurs zu Schrobiltgen, Biltgen

Weitere Bemerkungen zu den historischen Belegen Zu klären blieben weitere Auffälligkeiten an den historischen Belegen. Die Belege Schrabeiltgen, Schrabeltgen zeigen -ei-, -e- in der Tonsilbe. Der Diphthong mhd. üe vor oraler Konsonanz hat, so wie mhd. ie, im Luxemburgischen zwei Ergebnisse erbracht. Im größten Teil des Sprachgebiets, so auch im Zentrum, gilt je nach (noch…

Schrobiltgen, Biltgen (und Schreibvarianten) (November 2010)

Der Begriff Schrobiltgen (inkl. Schreibvarianten) kommt im Raum Luxemburg als Appellativ sowie als Familienname vor. Das Appellativ begegnet in der Schreibung als Schrobiltchen, Schrobildchen, der Familienname speziell in Luxemburg heute nur mehr als Schrobiltgen. 1880 gab es in Luxemburg für den Familiennamen noch vier Schreibweisen: Schrobildchen, Schrobildgen, Schrobilgen, Schrobiltgen.[1] Zum Familiennamen Biltgen findet sich heute…

Etymologie von Schuebermëss, -fouer (September 2010)

Der Begriff Schuebermëss oder Schueberfouer ist sprachgeschichtlich noch nicht zweifelsfrei geklärt. Auf der offiziellen Internetseite des größten Luxemburger Volksfestes lesen wir: {xtypo_sticky}Der Name „Schueberfouer“ rührt wahrscheinlich vom Ort her, wo der Jahrmarkt zunächst abgehalten wurde, nämlich der „Schuedburg“, dem heutigen Heilig-Geist-Plateau. Von der „Schuedburg“ kam man zur „Schuedmiss“ und dann zur „Schuebermëss“. Andere Quellen bringen…